Die Sahara war einmal eine riesige Savanne
Die heutige Sahara war vor einigen Tausend Jahren keine Wüste, sondern eine grüne, lebensreiche Savanne. In der Afrikanischen Feuchtzeit regnete es viel häufiger, Flüsse und Seen bedeckten große Gebiete, und Tiere wie Giraffen, Elefanten und Krokodile lebten dort. Der Grund war ein stärkerer afrikanischer Monsun, ausgelöst durch Veränderungen der Erdachse und der Sonneneinstrahlung.
Höhlenmalereien belegen, dass Menschen damals in der Sahara siedelten und Viehzucht betrieben. Vor etwa 5.000 Jahren kippte das Klima erneut: Der Monsun schwächte sich ab, die Niederschläge verschwanden, und die Sahara verwandelte sich langsam in die Wüste, die wir heute kennen.